Has Psychoanalysis ever thought of the body?

Esther Hutfless

As philosopher and queer-theorist I have been dealing with bodies for a long time now. I am concerned with their construction and deconstruction, with the way they are embedded in discourses, with their sex and gender; I am aware that bodies are also matter and have, as such, their own obstinacy and resistance; I am encountering bodies which interact with other bodies, with objects and other matter and in doing so shape those other bodies and objects and are shaped by them,[1] I am encountering bodies and their abilities, bodies as organs of perception, which situate us in the world. This situatedness is never arbitrary. Societal conditions place black, white, female, male, disabled or queer bodies differently, control and direct their abilities in different ways, distribute them differently in space.
Bodies matter in different ways. Weiterlesen

Hat die Psychoanalyse den Körper je schon gedacht?

Esther Hutfless

Als Philosoph_in und Queer-Theoretiker_in beschäftige ich mich lange schon mit Körpern. Mit der Frage ihrer Konstruktion und Dekonstruktion, ihrer Eingebundenheit in Diskurse, ihrer Geschlechtlichkeit; ich beschäftige mich mit Körpern, die zugleich auch Materie sind und als solche einen Eigensinn haben, mit Körpern, die als Materie mit anderer Materie und anderen Körpern interagieren, sie formen und von ihr/ihnen geformt werden,[1] mit dem, was ein Körper vermag, mit Körpern als zentralem Wahrnehmungsorgan, das uns in der Welt situiert. Diese Situierung ist nicht beliebig. Schwarze, weiße, weibliche, männliche, disabled oder queere Körper sind den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gemäß jeweils anders situiert, ihre Vermögen werden jeweils anders beschränkt und gelenkt, sie werden anders im Raum verteilt.
Körper haben auf unterschiedlichste Weise Gewicht. Weiterlesen